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JAHRESZEITEN

Sommergefühle im Winter

Da wir selbst um diese Zeit noch nicht auf Zypern waren, hier ein kurzer Beitrag aus dem Gästebuch:
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Sommergefühle im Winter

  • 5 von 5
  • Bewertung wurde gespeichert: 07.12.2013
  • Reisezeitraum: Nov 2013
Wir waren vollkommen überrascht von der Wärme und all den leckeren frischen Früchten, haben es genossen auf dem Balkon der Wohnung zu frühstücken und nach dem Joggen am Strand noch Anfang Dezember ins Meer zu springen...
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Es gab auch andere Erfahrungen im Dezember, so dass man das Risiko von Regen einbeziehung muß!
Gabriele im März 2014
 

Frühlingstage im März 2013

Wir hatten nicht nur unglaublich schöne, sonnige und vom Blühen der Natur und ihren Düften beglückende Tage in Polis/Latchi, wir haben die "große Aufregung" dort erlebt und wir waren sehr froh, DORT zu sein.
Viele Abende saßen wir in Polis auf dem Platz oder in den Tavernen vor den Nachrichten  und die Menschen lauschten endlosen Sitzungen der Parlamente, Erklärungen der Politiker, Journalisten und wir verstanden nur, was wir in ihren Gesichtern lasen: Besorgnis und Erwartung!  Als dann klar war, dass Zypern "im Euro" bleibt, eine große Erleichterung!
Über all diesen Tagen aber lag vor allem auch immer eine große Gelassenheit und Ruhe!
Dann sahen wir die Bilder aus Nicosia in den Zeitungen, die Wut und die Enttäuschung und das Unverständnis der Menschen um uns herum!  "Cyprus is not Greece!"
Wir entnahmen den Gespächen, dass man hier - sehr wohl - in der Lage ist, zu erkennen, dass diese Krise "selbstgemacht" und Ausdruck natürlich auch der Krise Griechenlands ist.. wo viel Geld "vergraben" wurde!
Niemand hat UNS für etwas verantwortlich gemacht!  Wenn Kritik kam, dann war es die, dass man sich von einigen Äußerungen deutscher und anderer Politiker nicht mit genügendem Respekt behandelt fühlte.  Das konnten wir - aus den wenigen Einblendungen aus deutschen Nachrichten - nachempfinden.  Aber es trübte nie die Freundlichkeit, die uns - mehr denn je - entgegengebracht wurde.
"Tell the Germans to come to Cyprus - we need them".... sagte mir im kleinen, bis unter die Decke vollgepfopften Souvenirladen die alte Dame und wies auf die vielen Regale: "This is my live and if they don't come - it's over"... Ich versprach ihr, dass wir wiederkommen.
Wir beschlossen für uns selbst: "Jetzt erst recht"!  
Akamas ist nicht Nicosia!  Wir waren - erneut völlig begeistert über diese wirklich ausnehmend schöne "Ecke Zyperns".  Die Natur blühte, als wolle sie alles an "Krise" überstrahlen und - zusammen mit den Menschen - ist dies der Reichtum der Insel.
Das Meer, das hier so sauber ist wie nirgendwo sonst in Europa, die Wege durch Akamas, die zu jeder Jahreszeit lohnen, die beiden Orte Polis und Latchi, in ihrer noch immer weit erhaltenden Ursprünglichkeit.  Das ist der REICHTUM!  Wenn Zypern sich besinnt auf diese wirklichen Werte, dann - so hoffen wir - wird es einen (eigenen) Weg aus dieser Krise geben!

 
 

KLIMA UND KLEIDUNG

Zypern gilt als sonnenreichste Insel im Mittelmeer. Im Sommer herrschen hohe Temperaturen, der Himmel ist meist wolkenlos, aber die Meeresbrise mildert in den Küstenregionen die Hitze.

Im „Winter“ – Dezember bis Februar - liegen die Temperaturen nicht unter durchschnittlich 18° und es regnet öfter. Auch im Dezember und Januar beträgt die tägliche Sonnenscheindauer noch sechs Stunden.  Nur im Trodos-Gebirge beginnt es ab Weihnachten zu schneien.

 
 

FEBRUAR

Jetzt kommen schon die warmen Tage. Die Mandelbäume stehen in Blüte, es gibt gelegentlich Regenschauer, milde Tagestemperaturen sind die Vorboten des Frühlings. Dennoch kann es abends noch empfindlich kalt sein.
Winterbekleidung. Oben im Trodos-Gebirge ist Hochsaison für Wintersport.


 
 

Polis/Latchi im Frühling

Polis im März

Alpenveilchen auf Zypern

Was für ein Erstaunen, nachdem wir die Insel Ende November verlassen hatten. Zurück und doch ist alles anders:  Die Wiesen, die im November verbrannt waren, saftig grün, die Bäume in Blüte und ein Meer von Blumen, wohin der Blick sich wendet. Man kann sich gar nicht satt sehen - und der Duft der Zitronen- und Orangenhaine weht bis in unser Apartment. Das ist nicht nur bezaubernd und betörend, sondern eine Wohltat für den Körper, den Geist und die Seele: grüne Magie.

Die Temperaturen bewegen sich um 20°. Tags ist es meist sonnig und ideales Wetter für lange Wanderungen. Abends wird es noch empfindlich kühl und es empfiehlt sich ein warmer Pullover und eine schützende Jacke. Das Essen draußen ist um diese Zeit wohl die Ausnahme, aber tags sitzt es sich wohlig mit dem Kaffee in der Sonne.

Aber auch der Strand lädt bereits zum Verweilen ein. Die Wassertemperatur liegt um 18° und für Abgehärtete beginnt die Schwimmsaison. Für alle anderen ist es um diese Zeit möglich, in der Sonne zu liegen und auch im Schatten noch wunderbar angenehm warm. Die Strände in Polis sind noch menschenleer!

Um diese Zeit gibt es - wie noch einmal im September/Oktober - Gewitter. Ihre Wucht und Heftigkeit haben uns erstaunt. Wichtig für Wanderer: Nicht unter Bäumen Schutz suchen - obwohl es das Nahliegendste zu sein scheint. An den Wegen sind meist Felsen und vielleicht findet man schnell genug einen Felsvorsprung, unter dem man Schutz suchen kann.

 
 

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