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APRIL

Zypern

Wenn ich an Zypern denke, denke ich an Arisnoe 29, Latchi, Polis …

…an ein kleines kuscheliges Reich in einer ruhigen Anlage, das mit viel Liebe und Sorgfalt eingerichtet wurde, zum sofort darin Wohlfühlen, weil es persönlich ist, hell, freundlich – und nicht zuletzt: komfortabel. Jeden Morgen kann man sich freuen auf den Blick über blühende Gärten hinweg auf's Meer, dessen Rauschen man auch auf dem Balkon noch hört.

…besonders gern an den Hafen mit den Fischerbooten, Segelschiffen und Yachten. Es ist so schön, dort in den Abendstunden in einem der Restaurants zu sitzen und die Sonne über der Akamas-Insel untergehen zu sehen. Der Weg zum Hafen verläuft an einer schönen Strandpromenade, die sich auch in Richtung Polis erstreckt und an einem Campingplatz vorbei zu idyllischen Strandabschnitten führt, mit Büschen und Gräsern bewachsen. Ob am Strand vor der Wohnung, in Richtung Campingplatz, Anassa Beach oder auf der Akamas-Halbinsel - immer ist der Sand ein bisschen anders, immer fand sich ein einsames Plätzchen. Die Akamas-Halbinsel ist das Schmuckstück quasi vor der Haustüre mit Wanderwegen, Badebuchten und unglaublich schönen Meeresausblicken. Auch hier sind uns nur wenige Menschen begegnet.

Zypern

…an den Weg hinauf: Mit dem Rad entlang an der Strandpromenade, am Campingplatz vorbei durch den Eukalyptuswald und durch Orangen- und Zitronenplantagen hindurch, das letzte Stückchen Weg aufgrund der Steigung immer ein wenig außer Atem (auf dem Rückweg dafür umso schöner). Es lässt sich gemütlich durch den Ortskern bummeln und hier und da gibt es versteckte Hingucker, wie z. B. bewachsene Mauerruinen vor einem Parkplatz, einen jahrhunderte alten Olivenbaum, die unterschiedlichen gusseisernen oder hölzernen Tore und Türen oder die zwei kleinen steinernen Kirchen mit ihren seltsamen Hochstühlen, ihrem eigenen Geruch und den ungewöhnlichen Opferkerzen. Besonders zu empfehlen ist ein Kaffeeklatsch mit Kuchen im Art Café. Hier gibt es viel zu schauen aufgrund der Liebe der deutschen Besitzerin zum Detail und zur Kunst. Wenn nicht zu viel los ist nimmt sie sich gerne die Zeit für einen kleinen Plausch.

...eine Schlussbemerkung zum Wetter Anfang Mai: Morgens und v. a. abends, wenn die Sonne weg war, war es z. T. sehr kühl. Tagsüber war Bikiniwetter, doch auch hier konnte es frisch werden, wenn der Wind stark geweht hat. Allerdings haben die Einheimischen behauptet, dass das Wetter dieses Jahr für diese Jahreszeit ungewöhnlich kühl sei…wir sind trotzdem mit einer hübschen Hautfarbe wieder nach Hause gefahren :o)

Olivia