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WISSENSWERTES

Wanderungen, die nicht in Büchern stehen :)

Ausflug nach Sarama

Wir fahren von Polis in Richtung Steni über Peristerona in Richtung Lysos.  Zwischen Peristerona und Lysos biegen wir an einem auf der linken Seite befindlichen PicknickPlatz nach rechts in Richtung Charambos ( Saroma/Flilousa ) ab. Weiter geht es 1-2 km, bis die Straße nach links nach Sarama abzweigt. (Geradeaus feührt sie nach Filousa).

Hier geht es auf älterem Asphalt ca 4-5 km (vorbei an einem auf der linken Seite gelegenen verlassenen Dorf) nach Sarama - ebenfalls ein verlassenes Dorf aber von Schweinen und Ziegen bevölkert. Es stinkt wirklich sehr - aber das läßt nach, nachdem wir den Wagen hier verlassen und abstellen (irgendwo bei den Ställen) und dem Straßenverlauf - jetzt unbefestigt - folgen hinab zum Flußbett.  Es eröffnet sich vor uns ein wirklich wunderschönes Tal, in das wir hinabsteigen. Links auf breiter Sandstraße unter dichtem Baumbewuchs führt der Weg weiter - nach ca. 10 Min. ist aman eben dem rechts fließenden Flluß und geht - solange man will.  Ein wirklich schön, ganz stiller und völlig unbelebter Weg!


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Ausflug nach Lysos

Zunächst wie bereits beschrieben - Richtung Lysos. Dort Schild nach Kinoussa folgen. Linkerhand kommt das Kloster Agios Geronios.

Auf der rechten Seite parken - und loslaufen!


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Eine unserer schönsten Wanderungen ist die zur Klosterruine Agias Mamas (Monastry of Panagia - Chrysogaliotissa)

Start ist in Gialia, wohin man von der E 704 in nordöstlicher Rechung nach rechts ins Landesinnere abbiegt.  Es gibt, kurz bevor man die in Berge kommt, (die Straße ist bereits enger geworden) einen Abzweig auf einen Schotterweg nach rechts.  Die asphaltierte Straße macht hier eine Biegung nach links zu einem Bergdorf.

Man gelangt auf beiden Wegen zum Kloster, wobei es immer auch Verbindungswege durch das Tal + über den Bach, der hier fliesst, gibt.

Der rechts verlaufende unbefestigte Weg ist eine breite Schotterpiste, auf der man irgendwo anhalten und loslaufen kann. Die Blicke in das Tal, in dem Orangenplantagen stehen, ist sehr schön und malerisch. Teils verläuft der Weg nun im Schatten, immer aber auch wieder in der Sonne, so dass man sich Sonnenschutz mitnehmen sollte.

Der asphaltierte Weg wird nach dem Ortsende zu einem kleineren, befahrbaren Weg.  Auch hier kann man das Auto spätestens dann stehen lassen und weiter wandern. Beide Wege führen - wie schon gesagt - zur Klosterruine.

Auf dem rechts verlaufenden Weg ist die Ruine gut ausgeschildert und das Ankommen hat uns in großes Erstaunen versetzt.  Wirklich ein sehr gelungener Ausflug und eine schöne Wanderung. 
Neben der Ruine steht ein Tisch und eine Bank im Schatten für ein kleines Picknick bereit.

Diese Wanderung möglichst nicht sonntags machen, da sie bei den Zyprioten offenbar sehr beliebt ist ... nicht als Wanderung, sondern als Ausflug mit dem Auto!

 

Wanderungen von der Kirche Agios Charalambos

Wir fahren von Polis in Richtung Lyssos in die Berge über das schöne Dorf Steni, das sogar über ein Museum verfügt.  Kurz vor Lyssos  biegen wir nach rechts in Richtung Filoussa und Samara ab. Auf halber Strecke nach Samara befindet sich auf linker Seite ein Hinweisschild zu der Kirche Agios Charalambos, dem wir folgen. Die Kirche wurde neben einer Felsenkirche errichtet, die weiterhin zu besichtigen ist. Am besten, das Auto wird hier abgestellt und die Wanderung kann in Fortsetzung des Weges beginnen. Nach kurzer Strecke erreichen wir das verlassene frühere türkische Dorf Kios, das wir durchlaufen und dann den Weg fortsetzen am Berghang entlang mit schönen Ausblicken.  Nach kurzer Zeit sehen wir links einen ehemaligen  türkischen Friedhof  liegen, auf dem nur noch  ein Grab einigermassen erhalten ist. Kurz danach kann man die Wanderung als Rundweg beenden, wenn man nach links auf einen Feldweg abbiegt und zurück zum Dorf geht.  Man kann aber auch weiter geradeaus gehen und landet im ebenfalls verlassenen Dorf Zacharia.

Man findet auch einen schönen Weg, wenn man bei der Anfahrt etwa 100 m vor der Kirche an dem Abzweig nach links anhält, etwa 20 m in diesen Weg geht und dann gleich nach rechts abbiegt. ( Wir haben dort ein "Steinmaennchen" aufgebaut). Es beginnt ein sehr schöner Weg,  der mit einem ständigen,  leichten Anstieg - landschaftlich reizvoller - in ca.  30 Minuten zum Bergdorf Zacharia führt.
Dieses Dorf ist zwar auch weitgehend zerstört und wird nur noch von Ziegen- und Schafshirten belebt, weist aber eine sehr eindrucksvolle  Besonderheit auf: Eine alte orthodoxe Kapelle und eine erhaltene Moschee stehen friedlich direkt nebeneinander.

Man kann jetzt den Weg durchs Dorf nach rechts fortsetzen und gelangt wieder über einen türkischen Friedhof und eine Aussichtsplattform auf den Rückweg nach Kios.

Von Zacharia aus kann man auch auf den E4 gelangen, oder auch auf anderen Pfaden weiter auf die Bergspitze kommen,  um diese wirklich lohnende Gegend zu entdecken. Man trifft hier - außer auf Schafe oder Ziegen - kaum auf andere Wanderer.

Der Weg linkerhand durch das Dorf führt sicherlich auch wieder zum Ausgangspunkt zurück, was wir aber noch nicht erkundet haben.



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Wir freuen uns sehr über eigene Wandererfahrungsberichte von Euch.

 

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